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Sounds in concert

Loudon Wainwright III

Konzertmitschnitt vom 26. Juli 2017, Kulturzentrum Schlachthof, Bremen

21. Oktober 2017, 22:05 Uhr

Der amerikanische Singer/Songwriter war bereits mehrfach in Bremen zu Gast. Nun kam er erneut für ein einziges Deutschland-Konzert zurück. Bremen Zwei strahlt am 21. Oktober um 22 Uhr diesen Mitschnitt, der im Juli im Kulturzentrum Schlachthof entstand, aus.

Loudon Wainwright III mit seiner Gitarre [Quelle: Christine Meyer]
Der Songwriter Loudon Wainwright III während seines Konzertes im Kulturzentrum Schlachthof [Quelle: Christine Meyer]

Gefeiert als Songkünstler

Fans und kritische Fachleute sind sich einig: So manche seiner Alben und Programme der letzten Jahre gehören zu den besten seiner Karriere. Das kann man nicht so häufig sagen von Künstlern, die seit rund fünf Jahrzehnten aktiv sind. Loudon Wainwright III. gehört zu den gloriosen Ausnahmen. Anno 1970 erschien sein Album-Debüt. Seither war der US-Amerikaner unablässig aktiv. Auch in Zeiten, als Singer/Songwriter seines Schlages weniger gefragt waren, blieb er sich treu. Inzwischen wird er allseits gefeiert: als Songkünstler, der auf einzigartige Weise Persönliches und Allgemeingültiges, Lebensweises und Kurioses, Melancholisches und Humorvolles unter einen Hut bringt. Dabei legt er auch Privates schonungslos offen. Im Werke Wainwrights finden sich zum Beispiel Lieder über sein Beziehungsleben und über sein Verhältnis zu seinen Kindern Rufus und Martha, beide heute selbst erfolgreiche Singer/Songwriter (Martha Wainwright trat kurz zuvor in Worpswede auf, Rufus Wainwright im August in der Elbphilharmonie).

Die Familientradition

Loudon Wainwright III. wurde im September 1946 in North Carolina geboren. Sein Großvater war Politiker und Diplomat, sein Vater Redakteur beim renommierten Life-Magazin. Loudons Karriere begann Ende der sechziger Jahre in den Folk-Clubs von New York City. Unverhofften Chart-Erfolg hatte er 1973 mit dem witzig-schrägen Song "Dead Skunk". Das Stück wurde bald zum Fluch für den vielseitigen Songdichter, dessen clowneskes Entertainer-Talent nur eine Seite seiner Persönlichkeit war. Über die Jahre befreite sich der Sänger und Gitarrist von derlei Erwartungen (auch als "neuen Bob Dylan" hatte man ihn schon tituliert). Nebenbei scherte er immer mal wieder ins Film-Business aus.

1976 war Loudon Wainwright III. erstmals in Bremen. 1980 und 1999 kehrte er zurück. Im Schlachthof startete er jetzt seine Sommertournee durch Europa – das einzige Deutschland-Konzert des brillanten Song-Mannes.

Playliste:

21. Oktober 2017 [PDF, 17 Kb]
Playliste:

21. Oktober 2017 [PDF, 17 Kb]

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