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Hörspiel

In jenen Tagen

Hörspiel von Helmut Käutner und Ernst Schnabel

27. August 2017, 18:05 Uhr

Ein Hörspiel, das Drehbuchautor Ernst Schnabel und Regisseur Hellmuth Käutner nach ihrem gleichnamigen, berühmt gewordenen Film geschrieben haben. Er gehört zu den sogenannten Trümmerfilmen, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in den vier Besatzungszonen entstanden.

W.Hinz und W.Markus vor einem Auto in dem Film "In jenen Tagen". [Quelle: DPA, AKG-Images]
Die Schauspieler Winnie Markus (rechts) und Werner Hinz in einer Szene des Nachkriegsfilms. [Quelle: DPA, AKG-Images]

Ein altes Auto erzählt 1945 seine Geschichte und die Geschichte seiner wechselnden ehemaligen Eigentümer. Sieben Episoden um Menschen, die durch rassische und politische Verfolgung, im Widerstand oder durch das Kriegsgeschehen der Willkür des Naziregimes ausgesetzt waren. Das Hörspiel versucht in der "Stunde Null" eine Bilanz positiven menschlichen Verhaltens während des "Dritten Reichs" zu ziehen.

Hörprobe: In jenen Tagen [2:20 Minuten]

Mitwirkende:

  • Clara Walbröhl
  • Bernhard Wilfert
  • Herbert Sebald
  • Günter Siebert u.a.

Regie: Gert Westphal
Produktion: Radio Bremen 1948
Länge: 51`40

Ernst Schnabel, geboren 1913 in Zittau/Sachsen, gestorben 1986 in West-Berlin, war von 1931 bis 1945 Seemann auf Segelschiffen und bei der Hamburg-Amerika-Linie und ist seit 1936 schriftstellerisch tätig. Schnabel war Chefdramaturg und später Leiter der Abteilung Wort beim Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg. Er war bei der BBC in London, Intendant des Hamburger Funkhauses des NWDR. Er gilt als Pionier des Radio-Features.

Helmut Käutner, geboren 1908, gestorben 1980, war ein Regisseur, Schauspieler und Kabarettist. Er war einer der einflussreichsten Filmregisseure des deutschen Nachkriegskinos und wurde durch seine anspruchsvollen Literaturverfilmungen bekannt. Mit "Große Freiheit Nr. 7" und "Unter den Brücken" schuf er zwei Filme, die in ihrer Betonung des Individuellen stark dem Weltbild der Nationalsozialisten widersprachen.

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