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Radio-Tag

Was Träume mit uns – und wir mit Träumen machen

25. Mai 2017

Träume erinnern uns an Vergangenes, wecken Sehnsüchte, manche machen uns Angst. Traumforscher wollen Träume erklären. Aber sie bleiben geheimnisvoll. Beim Radiotag "Träume" haben uns Hörer ihre Träume erzählt – und wie sie einige davon wahr gemacht haben.

Mann mit Kopf in den Wolken [Quelle: Imago, Ikon Images]
Wer träumt, hat den Kopf nicht unbedingt in den Wolken. Träume können wahr werden. [Quelle: Imago, Ikon Images]

Was passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir träumen? Antworten weiß Michael Schredl, einer der führenden deutschen Traumforscher. Er ist promovierter Psychologe und leitet das Schlaflabor am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit der Universität Mannheim.

Das Gespräch mit Traumforscher Schredl zum Nachhören::

Was passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir träumen? Antworten weiß Michael Schredl, einer der führenden deutschen Traumforscher. Er ist promovierter Psychologe und leitet das Schlaflabor am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit der Universität Mannheim.

Autor/-in: Michael Schredl,Jessica Bloem
Länge: 4:38 Minuten
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Der Traum vom Auswandern

Irland: Das war der Traum von Doris Affeldt. 1983 machte sie ihn wahr. Seitdem lebt sie in der Gegend von Belmullet im County Mayo. Wie erzählt von ihren Erfahrungen auf der grünen Insel.

Wenn man Anfang 20 ist und blauäugig ist und träumt, das ist auch etwas, was man braucht. Dass man nicht zu realistisch ist.

Doris Auffeldt; Auswandererin

Tatsächlich habe ihr Traum viel Arbeit bedeutet. Sie sagt heute: "Das war einfach Überleben."

Das Gespräch mit Doris Affeldt zum Nachhören::

Doris Affeldt hat ihren Traum vom Auswandern verwirklicht und ist nach Irland ausgewandert.

Autor/-in: Doris Affeldt,Jessica Bloem
Länge: 4:55 Minuten
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Nordwestradio-Hörer über ihre Träume

Die Hörer des Nordwestradios träumen auch. Das ist nicht weiter verwunderlich. Dass eine Hörerin für unsere Sendung in ihre Tage- und Nachtbücher eintauchte, ist aber besonders spannend. Und so schrieb sie uns einen ihrer vergangenen Träume:

In meinem Zimmer lebte eine sehr große Spinne, die sich blitzschnell bewegen und unerwartet auftauchen und verschwinden konnte. Dieses ständige Gefühl von Anwesenheit, wenn auch nicht sichtbar, machte mir Unbehagen. Die Spinne, die lange schwarze Beine und ein rehbraunes "Fell" hatte, wohnte in einem Blumentopf. Später stellte sich heraus, dass sie ein Mann war, der sich verwandeln konnte, beziehungsweise umgekehrt – eine Art Hausgeist. So wurde mir klar, dass ich die Spinne nicht einfach rausschmeißen konnte. Auf mein Fragen hin ergab sich, dass sie aber auch auf dem Dachboden wohnen konnte.

Für einen anderen Hörer sind Träume "Hilfen, um via Verstand Einblicke in unser Seelenleben zu erhalten", wie er uns schreibt. Er begreife Träume als Botschaften aus der geistigen Welt. Dort sei das Zuhause unserer Seele, und von dort bekomme der Geist Unterstützung, ohne dass der konditionierte Verstand gleich von Anfang dabei regelnd eingreifen könne. Denn dieser schlafe "zum Glück", wenn einen die sehr gut bekannten symbolischen Bilder im Schlaf erreichen.

Die enorme Präzision der Träume wird dabei oft und gerne unterschätzt. Die große Kunst ist es, die komplexe Symbolsprache der Träume zu entschlüsseln, quasi zu übersetzen und sie dann mit dem eigenen Lebenshintergrund zu verknüpfen. So bekommen wir dann durch die Träume eine zusätzliche Orientierung auf dem individuellen Lebensweg quasi geschenkt.

Albträume – ein Geschenk für Kreative?

Die Autorin Lina Kokaly gehört zu den Menschen, die sich häufig an ihre Träume erinnern können. Sie erinnert sich sogar an einen Traum aus ihrer Kindheit. Darin spielt der Bremer Roland eine Rolle. Und das war gar nicht schön: Denn die Statue steigt von ihrem Sockel, lächelt die kleine Lina an – und verfolgt sie.

Heute fragt Kokaly:

Sind Albträume vielleicht ein Geschenk? Immerhin scheinen sie prall gefüllte Ideenkisten für Kreative zu sein.

Das Gespräch mit Lina Kokaly zum Nachhören::

Autorin Lina Kokaly gehört zu den Menschen, die sich häufig an ihre Träume erinnern kann; sogar an einen aus ihrer Kindheit. Darin spielt der Bremer Roland eine Rolle.

Autor/-in: Lina Kokaly
Länge: 5:27 Minuten
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Traumhafte Reise durch den nächtlichen Schlaf

Jeden Tag, vor allem wenn es dunkel wird, flutet das Gehirn den Menschen mit einem Cocktail aus Melatonin, Serotonin und Gamma-Buttersäure. Diese wirken beruhigend, eindämmernd, und was danach passiert, nennen wir "Schlaf".

Wir verlieren die Kontrolle über Muskeln und Bewusstsein, willkürliche Gedanken flimmern durch unsere Synapsen, und das nennen wir dann: "Träumen".

Stundenlang sind wir so ausgeschaltet, aber wozu genau, da sind sich die Schlafforscher noch nicht so ganz einig.

Forian Bänsch mit einer Reise durch den Schlaf::

Jeden Tag, vor allem wenn es dunkel wird, flutet das Gehirn den Menschen mit einem Cocktail aus Melatonin, Serotonin und Gamma-Buttersäure. Diese wirken beruhigend, eindämmernd, und was danach passiert, nennen wir "Schlaf". Wir verlieren die Kontrolle über Muskeln und Bewusstsein, willkürliche Gedanken flimmern durch unsere Synapsen, und das nennen wir dann: "Träumen". Stundenlang sind wir so ausgeschaltet, aber wozu genau, da sind sich die Schlafforscher noch nicht so ganz einig.

Autor/-in: Florian Bänsch
Länge: 2:59 Minuten
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Klarträumen – träumen, was man will

Haben Sie sich schon mal vorgenommen, von einer bestimmten Sache zu träumen? Das ist schwer vorstellbar, aber nicht unmöglich. Es gibt eine Möglichkeit, Einfluss auszuüben, auf das, was man träumt. Klarträumen nennt man diese Fähigkeit.

Ursula Voss, Psychologin und Schlaf-Forscherin erklärt den Unterschied zwischen "normalem Träumen" und "Klarträumen".

Haben Sie sich schon mal vorgenommen, von einer bestimmten Sache zu träumen? – Schwer vorstellbar. Aber nicht unmöglich. Es gibt eine Möglichkeit, Einfluss auszuüben auf das, was man träumt. Klarträumen nennt man diese Fähigkeit. Ursula Voss, Psychologin und Schlaf-Forscherin erklärt, worin der Unterschied zwischen "normalem Träumen" und "Klarträumen" besteht.

Autor/-in: Ursula Voss;Stefan Pulß
Länge: 3:41 Minuten
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Nordwestradio, 25. Mai, 11.10 Uhr.

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