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Nach Wahl in Großbritannien

David McAllister fürchtet um Zeitplan für Brexit-Gespräche

9. Juni 2017

Bei der Wahl in Großbritannien hat Regierungschefin Therasa May mit ihrer konservativen Partei die absolute Mehrheit verloren. Niedersachsens Ex-Ministerpräsident David McAllister (CDU) lebt im Landkreis Cuxhaven, hat auch einen britischen Pass und bewertet den Ausgang der Wahl im Nordwestradio.

Bei der Wahl in Großbritannien hat Regierungschefin Therasa May mit ihrer konservativen Partei die absolute Mehrheit verloren. Niedersachsens Ex-Ministerpräsident David McAllister (CDU) lebt im Landkreis Cuxhaven, hat auch einen britischen Pass und bewertet den Ausgang der Wahl im Nordwestradio.

Autor/-in: Grote Tom
Länge: 4:48 Minuten
Datum: Freitag, 9. Juni 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Brexit, Terroranschläge, vorgezogenen Neuwahl... Großbritannien lebt momentan in unruhigen Zeiten. Regierungschefin Theresa May hat bei der Parlamentswahl die absolute Mehrheit verloren. Ihr politischer Gegenspieler Jeremy Corbyn hat May bereits aufgefordert, zurückzutreten. All das bewertete David McAllister Freitagfrüh in der Sendung "Der Gute Morgen".

"Das ist Demokratie. Das Ergebnis ist eine herbe Enttäuschung für Theresa May. Ob May Premierministerin bleibt, wird die konservative Unterhausfraktion zu entscheiden haben", so McAllister. Der niedersächsische CDU-Politiker hofft auf eine stabile und handlungsfähige Regierung, "denn die Brexit-Verhandlungen müssen eigentlich in zehn Tagen beginnen." Aber: "It takes two for a tango" ("Es braucht immer zwei Partner für Verhandlungen")

Die Uhr in Sachen Brexit tickt für London – David McAllister zu den Ausstiegsverhandlungen mit der Europäischen Union

Was passiert nun in Großbritannien? Das wollte Moderator Tom Grote wissen. "Es gibt vermutlich eine knappe Mehrheit für einen konservativen Premierminister. Aber wir in Europa sind auf die Verhandlungen vorbereitet." Dennoch halte McAllister den Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union für einen "schwerwiegenden, fast schon historischen Fehler."

McAllister

ist seit 2014 ist Abgeordneter in Europa und Vizepräsident der Europäischen Volkspartei. Der ehemalige Landeschef von Niedersachsen hat als Sohn eines Schotten auch den britischen Pass.

Der Ausgang der Wahl in Großbritannien mit einer extrem knappen Mehrheit für Theresa May könnte dazu führen, dass sie bei den Brexit-Verhandlungen sehr eingeschränkt agieren könne. "Sie wird in der neuen Fraktion sehr starke EU-Gegner haben, aber auch moderate Stimmen".

Dieses Thema im Programm: Nordwestradio, 9. Juni, 07:10 Uhr.

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