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Kurt-Magnus-Preis 2018

Radio-Bremen-Journalistin Tinia Würfel ausgezeichnet

6. April 2018

Die Radio-Bremen-Journalistin Tinia Würfel wird heute mit dem Kurt-Magnus-Preis 2018 ausgezeichnet. Sie erhält den ersten Preis im ARD-Wettbewerb für junge Radiotalente, unter anderem für das Großprojekt "#VoteLeFuck". ^

Tinia Würfel [Quelle: Radio Bremen]
Tinia Würfel war Volontärin bei Radio Bremen und ist Redakteurin bei Bremen Zwei.

Bei dem Roadtrip zur Frankreich-Wahl hatte sie die Stimmungen und Strömungen im Vorfeld der Wahl unter dem Aspekt junge Zielgruppe analysiert und crossmedial dargestellt. "Die Jury zeigt sich besonders beeindruckt von der Art und Weise, wie Tinia Würfel neue Medien mit dem klassischen Radio in Verbindung bringt, wobei es ihr besonders gelingt, die Vorzüge und Optionen des klassischen Mediums stets im Fokus zu behalten. … Die für neue Medien selbstverständlichen Formen der Interaktion werden zum konstitutiven Element des Gesamtprojektes, ebenso wie die Mischung aus O-Ton- basierten Porträts, Facebook-Live-Videos, Instagram-Stories und klassischen Reportageelementen. Die Jury hat sie durch diese Arbeit ebenso wie durch Reporterstücke aus Island, zur #MeToo-Debatte oder zur politischen Entwicklung in Österreich beeindruckt", so die Jury. Der erste Preis ist in diesem Jahr mit 8.000 Euro dotiert.

Ich freue mich sehr über diesen Preis. Tinia Würfel ist eine tolle Journalistin. Sie schafft es, täglich das Radio neu zu denken. Das heißt: Inhalte fürs Netz neu zu konzipieren, zu erzählen, zu konfektionieren, ohne dabei das klassische Radioprogramm außer Acht zu lassen.

Karsten Binder, Programmleiter

Direkt zu "#VoteLeFuck", einer Radio-Bremen-Produktion für Cosmo.

"Der Kurt-Magnus-Preis zeichnet die Zukunft des Radios aus: junge, talentierte, innovative Radiomacherinnen und Radiomacher, die das Potential mitbringen, das gute alte Medium Radio niemals alt werden zu lassen, sondern es immer wieder neu zu denken, es spannend und aktuell zu halten, dem Hören auch im Netz und auf allen digitalen Plattformen in Zukunft Gehör zu verschaffen“, so Jan Weyrauch, Programmdirektor von Radio Bremen, Kurt-Magnus-Preisträger und Mitglied der Jury des Kurt-Magnus-Preises der ARD 2018.

Kurt-Magnus-Preis

Die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD) verleiht jährlich den Kurt-Magnus-Preis. Der Preis wird für überdurchschnittliche Leistungen im Hörfunk-Journalismus verliehen und dient zur Förderung von Hörfunk-Nachwuchskräften, das Höchstalter für die Teilnahme beträgt 35 Jahre. Die Auszeichnung wurde 1962 zu Ehren des Radiopioniers Kurt Magnus (1887-1962) gestiftet. Die Federführung für die Preisverleihung liegt beim Hessischen Rundfunk, bei dem Kurt Magnus bis zu seinem Tod 1962 Vorsitzender des Verwaltungsrats war.

Mehr zum Preis:

Offizielle Website des Kurt-Magnus-Preises
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