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Bremer Kreditbank kauft sich ein

Oldenburgische Landesbank wechselt Besitzer

26. Juni 2017

Monatelang gab es keine Informationen und viel Spekulation rund um die Oldenburgische Landesbank: Wie wird es mit einer der größten privaten Regionalbanken weitergehen?! Klar war seit September 2016: Die Allianz will ihren 90% Anteil verkaufen. Nun ist es soweit.

Monatelang gab es keine Informationen und viel Spekulation rund um die Oldenburgische Landesbank: Wie wird es mit einer der größten privaten Regionalbanken weitergehen?! Klar war seit September 2016: Die Allianz will ihren 90% Anteil verkaufen. Nun ist es soweit.

Autor/-in: Britta-Pia Lumma
Länge: 4:29 Minuten
Datum: Montag, 26. Juni 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Am Wochenende kam die Meldung: Die Bremer Kreditbank (BKB)  übernimmt den OLB Anteil der Allianz für 300 Millionen Euro. Zusammen hat die neue Bankengruppe eine Bilanzsumme von 18 Milliarden Euro. Sie ist damit etwa so groß wie die Sparkasse Frankfurt. Die Bremer Bank selbst ist allerdings viel kleiner, als die OLB. Hier die Verhältnisse: 190 Menschen arbeiten bei der Bremer Kreditbank , die 2.100 Angestellte bei der Oldenburgischen. Aber: Hinter der BKB steht unter anderem der US-Investor Apollo. In Bilanzen ausgedrückt: Die BKB hat eine Bilanzsumme von 2, 2 Milliarden Euro, die Oldenburgische Landesbank rund 14 Milliarden.

Neue Bank will wachsen - offenbar keine Entlassungen geplant

Nordwestradio-Reporter Sebastian Dettmer erklärt, welche Folgen die Übernahme haben könnte. "Offiziell gibt es noch keine Details zum Vertragswerk, aber es sieht nicht danach aus, als ob es nun größere Kündigungswellen oder Filialschließungen anstehen. Im Gegenteil: BKB-Chef Bartsch sagte, man will sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und mittelfristig wachsen."

Online-Banking auf dem Vormarsch

Auch der Betriebsrat sieht den Wechsel der Eigentumsverhältnisse offenbar nicht negativ. Für die Kunden bedeutet der Verkauf keine radikalen Veränderungen, so Reporter Dettmer. Es werde weiterhin ein Privatkundengeschäft geben. "Die Bank hat allerdings angedeutet, dass die eine oder andere Filiale vielleicht kleiner wird oder schließen muss." Dies läge am Online-Banking, immer weniger Menschen gingen in Zweigstellen. Wenn die Aufsichtsbehörden dem Verkauf zustimmen, dann will die BKB ab Anfang 2018 eine "große nordwestdeutsche Bankengruppe aufbauen".

Dieses Thema im Programm: Nordwestradio, 26. Juni, 17:40 Uhr.

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