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Biennale 2017

Von Kopfstand-LKW und Mittelmeer-Ausblick

12. Mai 2017

Wir leben im "Superkunstjahr" 2017. Das gibt es nur alle zehn Jahre, wenn die renommierten Skulptur-Projekte in Münster, die documenta Kassel und die Biennale in Venedig zusammenfallen. Ab morgen trifft sich die Kunstwelt in Venedig, jedes Land bespielt einen eigenen Pavillon. Für Österreich tut das beispielsweise der Künstler Erwin Wurm. Mit ihm hat Nordwestradio-Moderator Tom Grote in "Der Gute Morgen" gesprochen.

Eine langhaarige Frau in Kleid und Pulli liegt auf zwei orangefarbenen Hockern. Die Haare hängen auf den Boden. [Quelle: Radio Bremen]
Eine Installation des Künstlers Erwin Wurm. Der Österreicher erzählte im Nordwestradio vor Beginn der Kunstausstellung über neue, schräge Projekte.

Wurm ist bekannt für schräge Projekte. So mussten in "one minute sculptures" Ausstellungsbesucher mit Spargel in der Nase oder Bananen unter der Achsel posieren. In "Fat Houses und fetten Autos" hantierte er mit wie zu Monstern aufgeblasenen Riesenobjekten. Sein Konzept für die kommende Biennale: "Das Thema Migration, aber nicht im Sinne von Flüchtlingen. Die Menschen haben von Afrika aus die Welt bewandert, die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Migration."

Bewegung ist ein Thema der Biennale

In den 50er-Jahren begann zudem in Europa der Massentourismus. Da sind die Deutschen, Holländer, Schweizer alle nach Italien in den Urlaub gepilgert. Umgekehrt sind die Italiener als Arbeiter hierher gekommen." Wurm beschäftigt sich auf der Biennale mit der Bewegung. Ganz konkret:

Sie sehen einen großen Lastwagen, der auf der Schnauze steht

Wir leben im "Superkunstjahr" 2017. Das gibt es nur alle zehn Jahre, wenn die renommierten Skulptur-Projekte in Münster, die documenta Kassel und die Biennale in Venedig zusammenfallen. Morgen trifft sich die Kunstwelt in Venedig, jedes Land bespielt einen eigenen Pavillon. Für Österreich tut das beispielsweise der Künstler Erwin Wurm. Mit ihm hat Nordwestradio-Moderator Tom Grote in "Der Gute Morgen" gesprochen.

Autor/-in: Tom Grote
Länge: 4:19 Minuten
Datum: Freitag, 12. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Der Transporter ist eine Aussichtsplattform für Biennale-Besucher. Oben steht dann: Stillstehen und übers Mittelmeer schauen!" Der LKW sei übrigens von dem Typ, in dem Flüchtlinge erstickt sind, so Wurm. Ein LKW, in dem jedes Jahr Millionen von Gütern transportiert werden. Unser Leben besteht aus Fahren und Transport.

Weltweite Kunst in Venedig

Auf der Biennale, eine der wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, werden 120 Künstler aus 81 Nationen ihre Arbeiten zeigen. Christoph Grunenberg, der Direktor der Kunsthalle Bremen, hat sich viele Arbeiten schon anschauen können. Im Nordwestradio schildert er seine Eindrücke. "Das Motto ist Leben - Kunst - Leben. Der deutsche Pavillon ist sehr stark. Es gibt eine Stahl- und Glasplattform. Man geht eineinhalb Meter über dem Boden über Glas, es räkeln sich dann gut - aber auch erschöpft aussehende junge Menschen herum." Bei der Präsentation geht es um Körperlichkeit, aber auch um Gewalt, so Grunenberg.

Auf der Biennale, eine der wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, werden 120 Künstler aus 81 Nationen ihre Arbeiten zeigen. Christoph Grunenberg, der Direktor der Kunsthalle Bremen, hat sich viele Arbeiten schon anschauen können. Im Nordwestradio schildert er seine Eindrücke. "Das Motto ist Leben - Kunst - Leben. Der deutsche Pavillon ist sehr stark. Es gibt eine Stahl- und Glasplattform. Man geht eineinhalb Meter über dem Boden über Glas, es räkeln sich dann gut - aber auch erschöpft aussehende junge Menschen herum." Bei der Präsentation geht es um Körperlichkeit, aber auch um Gewalt, so Grunenberg.

Autor/-in: Katrin Krämer
Länge: 6:05 Minuten
Datum: Freitag, 12. Mai 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Dieses Thema im Progamm: Nordwestradio, 12. Mai, 08:10 Uhr und 17:20 Uhr.

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