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Mandoline trifft Jazz

Die Avitals und die Suche nach der Weltmusik

1. Juni 2017

Mit dem klassischen Mandolinisten Avi Avital und dem Jazz-Bassisten Omer Avital haben zwei international renommierte Musiker ihre kreativen Energien gebündelt. Gemeinsam haben sie sich auf die Suche nach ihren kulturellen Wurzeln begeben. Klassik trifft Jazz, Tradition trifft Moderne, Orient trifft Okzident.

Ein Mann in dunklem Hemd und dunkler Hose sitzt mit seiner angelehnten Mandoline auf einer Kaimauer am Meer. [Quelle: Radio Bremen, Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon]
Avi Avital spielt Mandoline, seit er acht Jahre alt ist. Bevorzugte Stilrichtungen sind Barockmusik, zeitgenössische Klassik und Klezmer. [Quelle: Radio Bremen, Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon]

Gespräch mit Avi Avital:
Jazz trifft Klassik: Avital meets Avital [6:02 Minuten]

Die aktuelle CD der beiden Künstler aus Israel, "Avital meets Avital", bietet laut Plattenfirma "aufregende Gegensätze und Widersprüche". So treffen orientalische Melodien auf nordafrikanische Rhythmen, swingender Jazz auf klassisches Mandolinenspiel. "Tanzbar-lebendige, vor Lebenslust nur so sprühende Lieder wechseln sich mit melancholisch-getragenen Balladen ab", so eine Info der Künstler vor der Veröffentlichung des Albums.

Idee für Album entstand auf Bremer Musikfest

Die Arbeit an der CD begann übrigens laut Avital auf dem Bremer Musikfest 2012. Avital war damals für ein "Überraschungskonzert" eingeladen. Vorgabe war, sich dafür etwas Neues einfallen zu lassen. Er dachte sofort an seinen Namensvetter Omer, ohne aber eine Vorstellung für ein gemeinsames musikalisches Projekt zu haben. "Die Proben in New York waren dann für mich eine Offenbarung", so Avi Avital.

Denn bis dahin spielte er vor allem klassische Stücke, jetzt kam die Improvisation dazu."It was really magic," sagt Avitar. Denn beide musikalische Welten befruchten einander. Und die Zusammenarbeit mit anderen Musikern bedeute auch immer, die eigene musikalische Sprache zu erweitern. In der Zusammenarbeit mit Omer Avital habe er seine eigenen musikalischen Wurzeln besser kennengelernt, erzählt er im Gespräch mit Moderator Jörn Albrecht.

Dieses Thema im Programm: Nordwestradio, 1. Juni, 16:20 Uhr.

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