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Lorde: Melodrama


Lorde war 16 damals, als ihr Debütalbum "Pure Heroine" und die Single "Royals" die Welt im Sturm eroberten: 51 Platin-, Gold- und Silber-Auszeichnungen für die Verkäufe, Awards weltweit und dazu sogar mal begeisterte Kritiker. A star was born! Aber wie geht das, nicht als Sternschnuppe zu verglühen? "Wenn du feststellst, dass du die Person, zu der du dich entwickelst, und die Richtung, in die es für dich geht, ziemlich gerne magst, dann scheint alles einen goldenen Anstrich zu bekommen," hat Lorde zu ihrem zweiten Album getwittert. Tatsächlich, "Melodrama" ist vielfältiger, poppiger, bunter und erwachsener als "Pure Heroine" vor vier Jahren. Sie hat es geschafft.





Ella Marija Lani Yelich-O'Connor, so heißt Lorde wirklich, war irgendwie immer schon etwas erwachsener: "Als 'Royals' die Charts hochkletterte, unterstellten mir einige, dass ich doch eigentlich schon 30 sei. Ich fühle mich an manchen Tagen sogar wie 200 und bin doch erst 20. Ich sage immer zu meinen Freunden, dass ich eine Hexe sein muss. Eine gute Hexe natürlich," erzählt sie. Nur bei Liebeskummer ist Lorde auch nicht anders: Als sie sich letztes Jahr von ihrer großen Liebe trennte, war Bingewatching angesagt: "Serien wie 'The Office'. Ich habe so viel ferngesehen wie nie zuvor. Und dann kam die Phase, in der ich viel mit meinen Freunden in Auckland gefeiert habe. Ich war immer die letzte an der Bar. Aber im Nachhinein betrachtet war die Erfahrung der Trennung eine gute."




Fotos: Lorde live beim Hurricane

Hörprobe: Sober [19 Sekunden] Hörprobe: Supercut [16 Sekunden] Hörprobe: The Louvre [17 Sekunden] Hörprobe: Perfect Places [19 Sekunden]

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 18. Juni 2017

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