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Lana Del Rey: Lust For Life


Was ist denn da los? Lana Del Rey lacht (auf dem Cover), verflucht Donald Trump (in einer Hexen-Vereinigung) und macht HipHop (mit The Weeknd und A$AP Rocky)! Na gut, sie ist immer noch das melancholische Hippie-Girl aus Hollywood ("Coachella – Woodstock in My Mind"), das gerne etwas transusig von der dunklen Liebe schmachtet. Aber das macht sie nun schon seit über 5 Jahren mit so einer Inbrunst und Perfektion, dass es nie langweilig wird ihr beim Träumen zuzuhören. Wenn das Wetter dazu noch ein bisschen kalifornisch ist, dann ist das der perfekte Soundtrack für euer Woodstock am Baggersee.





Vor fünf Jahren hieß es noch "Born to die", nun hat Lana Del Rey deutlich mehr Spaß am Leben: "Ja. Ich habe mich gut entwickelt, was das Gesamtglücksgefühl angeht. 'Change' ist das letzte Lied, das ich für dieses Album geschrieben habe. Die vier Worte, die ich im Refrain singe, sagen im Grunde schon alles: Ehrlich, fähig, schön und stabil. So will ich werden," erklärt Lana. Trotzdem bleibt sie aber ein Riesenfan der '60s- und '70s-Vergangenheit: "Witzigerweise habe ich mir in Los Angeles inzwischen einen phantastischen Freundeskreis aufgebaut, der diese Leidenschaft teilt. Father John Misty zählen dazu. Oder auch Miles Kane und Alex Turner von The Last Shadow Puppets. Wir sind so eine kleine Folkgemeinde. Wir strahlen dieses Laurel-Canyon-Gefühl aus, das ich so sehr mag."



Hörproben:

Lana Del Rey – Lust For Life [17 Sekunden] Lana Del Rey – White Mustang [18 Sekunden] Lana Del Rey – Summer Bummer [26 Sekunden] Lana Del Rey – Tomorrow Never Came [23 Sekunden]

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 23. Juli 2017

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