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Julia Michaels: Nervous System


"Sag mal, du schreibst so super Songs für andere, warum singst du die nicht einfach selbst?" Irgendjemand muss wohl diesen Satz zu Julia Michaels gesagt haben, sie hatte nämlich schon einen Haufen Hits für Justin Bieber, Selena Gomez, Fifth Harmony, Rita Ora oder Gwen Stefani erfunden, hat selbst eine prima Stimme und sieht auch noch gut aus. Aber als Landei aus Iowa ist man ja vorsichtig, und so probierte sie es erst mal als Gast bei Jason Derulo, Zedd und Kygo. War prima. Die erste Single "Issues" eroberte weltweit die Charts. Und nun also, nicht gleich übertreiben, ihr Mini-Album. Keine Sorge, von Julia Michaels werden wir garantiert noch mehr hören.





Eigentlich hätte sie auch Therapeutin werden können, findet Julia Michaels: "Ich habe irgendwie diese Gabe, dass mir Leute in 20 Minuten ihr ganzes Herz ausschütten. Dabei sage ich nur 'Setz dich erstmal hin' und frage, was so passiert ist." Im Grunde schreibt die 24-Jährige so auch Songs für all diese Stars, die klingen, als hätten sie es selbst gemacht: "Ich wusste, dass Justin Bieber total emotional ist, so wie er Songs aussucht und schreibt oder öffentlich auftritt. Er hatte sich gerade mit Selena Gomez verkracht, und in 'Sorry' habe ich beide Seiten zusammengeführt. Er war hin und weg." Nur einer kann sie nichts vormachen, ihrer eigenen Therapeutin: "Als ich mich getrennt habe und meinen Freunden davon erzählte, haben alle ihn gehasst und gesagt 'Er ist ja so ein mieser Arsch!' Meine Therapeutin hingegen meinte ganz cool, dass ich daran genauso viel Schuld trage."



Hörproben:

Hörprobe: Nervous System – Issues [20 Sekunden] Hörprobe: Nervous System – Uh Huh [17 Sekunden] Hörprobe: Nervous System – Worst In Me [19 Sekunden] Hörprobe: Nervous System – Just Do It [22 Sekunden]

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 6. August 2017

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