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Auf ein Wort

25. Dezember

Von Sabine Kurth

25. Dezember 2016

Ich liebe diesen Morgen - 1. Weihnachtstag. Meine Familie schläft etwas länger. Mit der ersten Tasse Kaffee des Tages schleiche ich mich ins Wohnzimmer. Mache die Lichterkette am Weihnachtsbaum an. Kuschle mich in meine Wolldecke. Die Katze legt sich zu mir, schnurrt leise und ich erinnere mich an den gestrigen Abend.

In meiner Waller Kirche all die fröhlichen Gesichter bei den Gottesdiensten. Die herzlichen Weihnachtswünsche so vieler Menschen, mit denen ich in diesem Jahr Gutes erlebt habe. Mit denen es aber manchmal auch schwierig war. Zuhause mein Sohn, meine Schwiegertochter, mein Mann, die kleinen und größeren Überraschungen. Ein Abend, der entschädigt und Kraft gibt für Zeiten, die im Miteinander auch mal schwer sind.

So wie noch der schwache Duft der verloschenen Kerzen im Raum schwebt, hallt in mir etwas von diesem Heiligen Abend nach. Ich habe das Gefühl, meine Seele und mein Herz sind von diesen Erinnerungen auch in eine wärmende Decke eingepackt. Eine Decke, die vor allem aus der Weihnachtsbotschaft gewebt ist.  Aus dem Ruf der Engel: Fürchtet euch nicht! Aus dem Versprechen: Frieden auf Erden. Aus der Hoffnung: Ja, es kann möglich sein.   

Gegen die Wirklichkeit der schrecklichen Ereignisse. Gegen die Hoffnungslosigkeit. Gegen Gewalt und Terror.

Gott setzt jedes Jahr mit der Weihnachtsbotschaft erneut ein Zeichen der Liebe, der Wärme und der Hoffnung.

Auch diese Decke umhüllt mich. Gegen die Kälte der Zeit. Sie schenkt mir das nötige Licht, um mich in der Dunkelheit nicht zu verirren. Sie stärkt mich auf dem Weg, Gottes Worte vom Frieden weiter zu geben.

Heute Morgen jedoch genieße ich einfach dieses wärmende Gefühl. Heute möchte ich mich nur an Gottes Geschenken erfreuen.

Morgen mache ich mich dann wieder auf den Weg, um Gottes Auftrag zu erfüllen. Mit Glauben, mit Liebe und mit Hoffnung. Mit der Botschaft der Engel vom Frieden auf Erden für alle Menschen!

Auf ein Wort
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