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Sonntag aus Bremerhaven

Schüler-Café und mysteriöse Knochen

21. Januar 2018, 13:18 Uhr

Den Traum vom eigenen Café haben sich drei Schüler in Bremerhaven erfüllt – als vierwöchiges Unterrichtsprojekt. Wir haben dem Café Januar in der Alten Bürger einen Besuch abgestattet. Außerdem waren wir in Wollingst beim geheimnisvollen Knochenbaum. Weiteres Thema der Sendung aus dem Studio Bremerhaven war der Richtungsstreit in der Landwirtschaft. Am Mikrofon begrüßte Sie Ansgar Langhorst mit den größten Hits aller Zeiten.

Zwei Schüler hinter der Kuchentheke im Café Januar [Quelle: Radio Bremen , Lena Mysegades]
Linda Poppe und Hauke Varoga hoffen auf Nachfolger für das Café Januar [Quelle: Radio Bremen , Lena Mysegades]

Der Traum vom eigenen Café: Das Café Januar

Ein mit Lichterkette und Bildern geschückter Raum  [Quelle: Radio Bremen , Lena Mysegades]
Wohnzimmeratmosphäre im Café Januar. [Quelle: Radio Bremen , Lena Mysegades]

Ein Café auf Zeit – das ist das Café Januar in der Alten Bürger in Bremerhaven. Wie der Name schon sagt, hat es nur im Januar geöffnet, ein Pop-up-Store, den drei 16 und 17 Jahre alte Schüler als Projektarbeit für das Schulfach Kunst auf die Beine gestellt haben. Linda Gundermann, Hauke Varoga und Linda Poppe heißen die drei Schüler. Was anfangs wie eine Schnapsidee wirkte, ist zu einem erfolgreichen Projekt geworden. Zuerst haben die Jugendlichen den Quartiermeister der Alten Bürger Jens Rillke angesprochen. Der gab ihnen die Zusage für den freistehenden Laden eine Woche vor Weihnachten. Und die Jugendlichen haben dann ganz eifrig mithilfe ihrer Eltern Tische und Stühle, Lichterketten, Teppiche und Kunstwerke in den leeren Raum transportiert. Entstanden ist ein Café mit Wohnzimmeratmosphäre. Die Gästen fühlen sich wohl und hoffen, dass sich ein Nachfolger für das Café Januar findet.

Rätsel um Wollingster Knochenbaum

Ein abgestorbener Baumstamm mit Tierknochen behängt [Quelle: Cora Beckmann]
Er gibt Rätsel auf: Der Knochenbaum von Wollingst [Quelle: Cora Beckmann]

Am Wollingster See im Landkreis Cuxhaven geht der Grusel um – ein Knochenbaum lässt die Bewohner des kleinen Örtchens rätseln: Ein Holzpfahl, an dem zahlreichen Knochen von Wildtieren mit Stacheldraht befestigt wurden. Er ragt an einem Weg zwischen Appeln und Wollingst schauerlich in die Höhe. Doch wer macht so etwas: Ein Künstler vielleicht? Ein Tierschützer? Das Rätselraten geht um. Die Landwirte in der Ecke sehen das etwas realistischer: Ein schlechter Scherz von Jugendlichen, glauben sie. Ortsvorsteher Bernd Beckmann glaubt das aber nicht. Er kann sich vorstellen, dass es sich beim Knochenbaum zum Beispiel um das Werk von Jagdgegnern und Tierschützern handelt. Er würde das Rätsel gerne lösen und den Knochenbaum verschwinden lassen Doch so einfach ist es nicht. Denn der oder die Knochenbaum-Künstler bringen immer wieder neue Knochen an dem Pfahl an. Und so geht das Rätselraten um den Knochenbaum am Wollingster See weiter.

Richtungsstreit in der Landwirtschaft: Industriell oder okölogisch

Links Pferd mit Pflug auf dem Feld, rechts ein Trecker beim Mähen [Quelle: Radio Bremen]

An diesem Wochenende hat in Berlin die Grüne Woche begonnen – die jährliche Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt in Deutschland. Der Richtungsstreit der Landwirte bleibt da natürlich nicht außen vor. Und so demonstrierten Bio-Bauen auch aus unserer Region in Berlin gegen eine industrielle Landwirtschaft. Das Landvolk arbeitete derweil vor Ort an ihrem Image und warb vor Supermärkten um Zuspruch für konventionell arbeitende Bauern. Bremen-Eins-Reporter Mario Neumann berichtete.

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