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25 Jahre Weserradweg

Tipps und Eindrücke vom Fernwegklassiker

3. Juli 2017

Der Weserradweg ist seit 25 Jahren einer der beliebtesten Radfernwege in Deutschland. Gut zwei Millionen Radler sind schon auf der Strecke bis nach Cuxhaven unterwegs gewesen. Einer von ihnen war Bremen-Eins-Reporter und Fahrradfahrer Jens Otto. Schönes und Skurriles auf der Route und nützliche Tipps gibt es hier!

25 Jahre Weserradweg Reporter Jens Otto Ausflug  [Quelle: Radio Bremen]

25 Jahre Weserradweg. Reporter Jens Otto unternahm den klassischen Ausflug.

25 Jahre Weserradweg Reporter Jens Otto Ausflug  [Quelle: Radio Bremen]

Nicht eins, nicht zwei, sondern gleich drei Weserstadien passieren Radler entlang des Weserradwegs: Das größte natürlich in Bremen, ein etwas kleineres in Minden und diesen idyllisch gelegenen Sportplatz des TSV Großenwieden bei Hessisch-Oldendorf.

25 Jahre Weserradweg Reporter Jens Otto Ausflug  [Quelle: Radio Bremen]

Wer in Norddeutschland mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte vor ein paar Regentropfen keine Angst haben. Dafür gibt's so gut wie keine Steigungen, versprochen!

25 Jahre Weserradweg Reporter Jens Otto Ausflug  [Quelle: Radio Bremen]

Norddeutsche Idylle in der Grafschaft Hoya. Neben vielen anderen Radfahrern begleiten immer wieder Schafe die Reise auf dem Weserradweg. Ist ja auch mal schön, jemanden zu treffen, der keine Funktionskleidung trägt.

25 Jahre Weserradweg Reporter Jens Otto Ausflug  [Quelle: Radio Bremen]

Kurz hinter Hameln sorgen Glasscherben für einen unfreiwilligen Boxenstopp. Ein Fahrradladen ist nicht immer in unmittelbarer Nähe: Ersatzschlauch und Werkzeug sollte jeder dabei haben.

25 Jahre Weserradweg Reporter Jens Otto Ausflug  [Quelle: Radio Bremen]

Am Ende der Tagesetappe: Die Weser fließt friedlich durch Bodenwerder im Weserbergland.

"Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büßen müssen" – so steht es auf dem Weserstein in Hann. Münden, dem ehemaligen Hannoversch Münden. Das ist der Geburtsort für den schönen Fluss, der durchs Sendegebiet von Bremen Eins fließt – die Weser. In Hannoversch Münden startet aber nicht nur die Weser, sondern auch der Weserradweg, einer der beliebtesten Radfernwege in Deutschland. Seit 25 Jahren gibt es ihn in diesem Sommer. Reporter Jens Otto hat die knapp 500 Kilometer lange Strecke für uns erkundet.

Norddeutschland wie aus dem Bilderbuch

Als Kind des Weserberglands ist unser Reporter etwas parteiisch: Für ihn ist der Abschnitt zwischen Hannoversch Münden und Hameln am schönsten. Die sanft geschwungenen Berge links und rechts der Weser; die Burgen und Schlösser auf den Hügeln: All das ist ein sehr schöner Anblick, schwärmt er.

Richtig gut gefiel ihm auch die Fahrt durch die Wesermarsch von Lemwerder hoch bis Nordenham. Da zeigt sich Norddeutschland wie aus dem Bilderbuch mit den Schafen auf den Deichen und den reetgedeckten Häusern.

Auf Platz drei seiner persönlichen Bestenliste kommt die Zielgerade nach Cuxhaven. Da ist zwar Schluss mit der Weser, aber man fährt ganz nah am Meer entlang.

Weserstadion mal drei

Ein Glanzlicht der Tour war für ihn als Werder-Fan die Entdeckung, dass es an der Strecke gleich drei Weserstadien zu sehen gibt. Zuerst in Großenwieden bei Hessisch-Oldendorf mit einem kleinen Sportplatz. In Minden wird das Weserstadion schon größer. Das finale Stadium steht dann natürlich in Bremen.

Auch kulinarisch hat Jens Otto die Begebenheiten auf dem Weserradweg getestet. Eiscreme ist seine Leidenschaft, und nach unermüdlichem Testen hat er den besten Eisbecher in einer Eisdiele in der Hamelner Fußgängerzone ausgemacht.

Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten

Die 500 Kilometer sind natürlich nicht in einem Rutsch zu schaffen. Doch die Unterbringung entlang der Route ist gar kein Problem. Unser Reporter übernachtete mit Freunden in kleinen Gasthöfen. In Nienburg war es auch einmal eine Ferienwohnung, und in Verden bot ein Bauernhof Platz und Gelegenheit zur Rast.

Auch Campingplätze gibt es reichlich und an jeder Ecke. Aber wer da stoppen will, sollte am besten schon vorher buchen, denn in der Hochsaison sind viele Leute unterwegs auf dem Weserradweg.

Schläuche und Karte mitnehmen

Vergessen Sie nicht Ersatzschläuche einzupacken! Jens Otto musste auf dem Weserradweg schmerzhaft erleben, was es heißt, einen Schlauch auf freier Strecke zu besorgen: Es gibt zwar immer wieder Fahrradläden an der Strecke, aber nicht alle paar Kilometer.

Sehr hilfreich war auch eine Karte für den Weserradweg, die unserem Reporter sehr geholfen hat.

Infoseite zum Weserradweg
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