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Bremer Verkehrsbehörde

Rad-Premiumroute für 21 Millionen Euro

14. September 2017

Schnell, umweltfreundlich und komfortabel durch die Stadt – das ist die Idee hinter Rad-Schnellwegen. So einen plant auch Bremen, die Verkehrsbehörde hat ihr Konzept nun vorgestellt.

Ein Radweg auf einer Straße [Quelle: Umweltressort]

Der Rad-Schnellweg soll quer durch Bremen führen: 43 Kilometer von Farge bis nach Mahndorf. Die Arbeiten sollen in eineinhalb Jahren beginnen (im Frühjahr 2019), allerdings will das Bauressort zum größten Teil vorhandene Strecken nutzen. Wohnstraßen wollen die Planer zu Fahrradstraßen umwidmen, und manche Radwege, unter anderem am Osterdeich, sollen deutlich breiter werden. Die Ziele: weniger Wartezeiten an Ampeln, weniger Kontakt mit dem Autoverkehr und eine Zeit-Ersparnis von etwa 30 Sekunden pro Kilometer.

Premiumrouten für Fahrräder

Premiumrouten sind eine Art Autobahn nur für Fahrräder. Ihre Umsetzung ist bereits 2014 im Verkehrsentwicklungsplan 2025 festgeschrieben worden. Darin hat der Bremer Umwelt- und Verkehrssenator die Ideen für die nächsten 15 Jahre skizziert. Die Routen sollen

  • zügiges Radfahren durch komfortable Radwege ermöglichen
  • den Kontakt mit Autoverkehr minimieren
  • Radfahrern so viel Platz bieten, dass sie nebeneinander fahren und sich überholen können
  • Zeitverluste an Ampeln und Kreuzungen minimieren

Ein Plan für Fahrradwege [Quelle: Radio Bremen]
So sehen die Planungen für die Rad-Premiumrouten aus.

Mehr noch: In Zukunft soll ein ganzes Netz aus solchen Schnellwegen entstehen. Das Verkehrsressort veranschlagt für die Strecke eine halbe Million Euro pro Kilometer, was insgesamt also Kosten von etwa 21,5 Millionen Euro bedeutet. Zum Vergleich: Eine Landstraße mit ähnlich vielen Nutzern kostet laut Behörde etwa zehn Mal so viel.

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