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Wohnen in Umland

Warum Pendler nicht in Bremen wohnen

1. August 2017

In Bremen stellen die sogenannten "Einpendler" den größten Teil der Pendler: 135.000 Arbeitnehmer wohnen außerhalb der Landesgrenzen, vier von zehn Beschäftigten wohnen beispielsweise in den benachbarten Landkreisen Osterholz, Verden, Diepholz, oder in Delmenhorst.

Eine Bahnhofshalle [Quelle: dpa]
Immer mehr Menschen nehmen längere Anfahrtswege zur Arbeit in Kauf – auch im Raum Bremen. [Quelle: dpa]

Keiner dieser Arbeitsmärkte kann mit den vielen gut bezahlten Arbeitsplätzen mithalten, die Bremen in Branchen wie der Luft- und Raumfahrtindustrie und dem Maschinenbau zu bieten hat.

Zahl der Pendler steigt und steigt

Genau in den einschlägigen Branchen ist die sogenannte "Pendlerquote" am höchsten: Luft- und Raumfahrtindustrie: 57 Prozent, der Maschinenbau: 56 Prozent, Architektur- und Ingenieurbüros: 52 Prozent, Banken und Versicherungen: 47 Prozent.

Seit dem Jahr 2000 ist die die Zahl der Einpendler um 27 Prozent gestiegen. Sogar doppelt so hoch fällt die Zunahme der "Auspendler“ aus: 49.000 Arbeitnehmer verlassen täglich Bremen auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle. Dabei spielt die Entwicklung großer Gewerbegebiete an den Stadträndern eine Rolle, wo neue Arbeitsplätze entstanden sind.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, 28. Juli 2017, 16:40 Uhr

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