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Wesertunnel-Sperrung

Stundenlang warten – oder 100 Kilometer Umweg

15. Juni 2017

Teilweise stundenlange Wartezeiten und überlastete Fähren zwischen Bremerhaven und Blexen (Kreis Wesermarsch) – Autofahrer brauchen derzeit gute Nerven, wenn sie die Weser überqueren wollen. Von Bremerhaven auf die andere Weserseite kommt man nicht mehr eben schnell. Geduld ist angesagt.

Eine Autoschlage  vor dem Anleger der Weserfähre [Quelle: Radio Bremen]
Stundenlange Wartezeiten an den Weserfähren behindern den Verkehr.

Obwohl die Weserfähre Bremerhaven – Blexen rund um die Uhr fährt und auch die Fähre Sandstedt-Brake häufiger verkehrt, werden Autofahrer Zeitverlust einplanen müssen, wenn sie von Bremerhaven oder vom Landkreis Cuxhaven aus die Weser überqueren wollen. Die Weserfähre Bremerhaven – Blexen ist nach Angaben des Geschäftsführers der Betreibergesellschaft, Robert Haase, "am Rande der Kapazität".

Stress bis etwa Mitte Juli

Autofahrer berichteten von mehreren Stunden Wartezeit an den Fähranlegern. Eine zweite Fähre zwischen Sandstedt und Brake gibt es nicht. "Hätten wir früher von der Sperrung erfahren, ware das vielleicht möglich gewesen", sagte Peter Schultze, Geschäftsführer der Fährgesellschaft.

Wartende PKW und LKW am Fährterminal in Bremerhaven [Quelle: Radio Bremen, Boris Hellmers-Spethmann]
Bis zu drei Stunden Wartezeit mussten Autofahrer an der Weserfähre Bremerhaven aushalten. [Quelle: Radio Bremen, Boris Hellmers-Spethmann]

Der Wesertunnel ist voraussichtlich bis Mitte Juli gesperrt. Die Fähren haben bis dahin ihre Fahrzeiten verändert. Auch in Bremen-Nord, Blumenthal und Farge verkehren die Fähren während der Sanierungszeit des Tunnels häufiger.

Doch die Situation wird sich in den nächsten Wochen kaum verbessern. Mittlerweile ist das Thema auch in der Politik angekommen. Der Bremerhavener CDU-Fraktionschef Thorsten Raschen bewertete die Vollsperrung des Tunnels als unverantwortlich.

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